Bier und Magenbrot im Schwyzerland….

von Franky

Endlich wieder mal international auswärts, nachdem es ja zuvor gegen Saloniki nur Tzatziki zu Haus beim Griechen um die Ecke gab, weil (fast) keiner bei denen ins Stadion durfte wegen vorangegangener Ausschreitungen. Los ging´s also Mittachs um 12 am Europcar in der Nähe vom Mediapark. Da diesmal eine Truppe von 7 Unerschrockenen unterwegs war, musste auch ein größeres Gefährt für die Fahrt her: Ein großer T 5. Sachen eingepackt und ab auf die Bahn gings dann über die A 4 um noch die fehlenden Mitfahrer einzusammeln über die A 3 und 5 Richtung Basel. Traumhafter Sonnenschein begleitete unsere Fahrt, doch die regionalen Spezialitäten seitens der Autobahn hielten sich in Grenzen (Burger King und so…), was sich aber in Basel ändern sollte.

So gegen 18 Uhr gings dann über die Grenze, wo wir auch sofort rausgezogen und kontrolliert wurden. Nach einer gefühlten Ewigkeit gabs dann die Ausweise zurück. Auf dem Weg zum Stadion noch schnell an ner Tanke vorbei (Baseler Feldschlösschen Bier, net schlecht und auch net sooo teuer) und dann ab Richtung St. Jakobs Park. Das Stadion is sehr schön gelegen, sogar mit angeschlossenem Einkaufscenter und Bíer- und Bratwurst- und … Magenbrotstand. Aber das Magenbrot war frisch und gut und auch die Brindswurst (auf der Karte stand „Kötterli“ für umgerechnet 6 EUR und war so ne Art Rindswurst) war net so schlecht und das Bier schmeckte. Wie ich später erfuhr wäre aber die Bratwurst besser gewesen, da komplett aus Kalbsfleisch hergestellt. Magenbrot und gebrannte Mandeln sind in der Schweiz beim Fußball normal, wie ich von der Standbetreiberin erfuhr (und die sich sehr über den Schalker Besuch in Basel freute, da scheinbar net immer so ne schöne Kulisse im Stadion herrscht)

Nachdem nun alle im Block waren gings endlich los. Die Baseler hatten eine kleine Choreo vorbereitet und auch die UGE brannte ordentlich Pyro im Block ab, was jedoch den Stadionsprecher nicht zu stören schien. Fünf Minuten nach Anpfiff wurde das Spiel unterbrochen, weil sich Greenpeace Aktivisten vom Stadiondach abseilten um ein Transparent zu enthüllen. Nach Wiederanpfiff war leider kein überragendes Spiel zu sehen, aber zumindest konnte Julian Draxler in der 54. Minute mit seinem Treffer die 3 Punkte für Schalke verbuchen, so dass wir uns so gegen Mitternacht rum wieder Richtung Köln begaben. Mit Vollgas ging´s dann auf die Bahn weiter. Und nach knapp 5 Stunden Fahrt fand ich mich im schönsten Morgengrauen vor meiner Haustür wieder, mit ner Packung Baseler Süßkram und ner Eintrittskarte vom Spiel in Parkscheingröße (die sin werklich so klein) in der Hand und einem Lächeln im Gesicht ob der gelungenen Auswärtsfahrt.


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